Vom Kindergarten bis zur Berufswelt sollen ausreichend Möglichkeiten geschaffen werden, die deutsche Sprache zu erlernen.

aktueller Stand

Seit 2014 fördert der Landkreis durch Spenden und aus eigenen Mitteln „unterrichtsergänzende Deutsch-Fördermaßnahmen“ an den Grund- und Mittelschulen im Landkreis. Im Zuge der hohen Flüchtlingszahlen im Zeitraum 2014-2015 wurden viele staatliche Maßnahmen mit dem Ziel der Sprachförderung geschaffen oder aufgestockt. Seit Sommer 2016 unterstützt die Bildungskoordination für Neuzugewanderte (BMBF) in diesem Bereich die Vernetzung und Optimierung der bestehenden Angebote.

„Koordinierungsstelle für Holzbaukompetenz“.

aktueller Stand

Eine eigene Koordinierungsstelle im Landkreis wurde nicht eingerichtet, denn seit 2013 ist der Landkreis Rottal-Inn Mitglied im Netzwerk Forst und Holz.

Das Netzwerk Forst und Holz, der regionale Partner der Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern, setzt sich dafür ein, die Holzverwendung in der Region zu steigern und die Wertschöpfung der ansässigen Holzbetriebe zu erhöhen. Mittlerweile gehören 450 betriebliche Partner entlang der gesamten Wertschöpfungskette Forst und Holz, von Waldbesitzern über Schreiner, Zimmerer, Holzkünstler und Architekten, zum Netzwerk.

Das Netzwerk vermittelt Privatpersonen auf der Suche nach einem Holzexperten in der Region den passenden Ansprechpartner, und unterstützt Betriebe, die Kontakt zu anderen Betrieben aufnehmen möchten.

https://www.carmen-ev.de/netzwerk-forst-und-holz

 

„Alle Grundschulkinder lernen schwimmen“.

aktueller Stand

Wird an einzelnen Schulen erfolgreich durchgeführt. Bislang noch nicht flächendeckend vorhanden.

Regionale kulturelle Besonderheiten erkennen, sichern und behutsam für das Regionalmarketing nutzen.

aktueller Stand

Die Webseite des Landkreises bietet einen Überblick über die Besonderheiten der regionalen Kultur unter den Stichpunkten Baukultur, Volksmusik und Brauchtum, Museen und Ausstellungsorte, Theater und darstellende Kunst, Musik, Kulturereignis:

https://www.rottal-inn.de/wirtschaft-tourismus/kultur-brauchtum/

Die Rottaler Hoftour ist ein Erlebnisprogramm, das sich rund um den Bauernhof mit seinem Arbeitsalltag, seiner Tierwelt, seiner bäuerlichen Kultur, das alte Handwerk und Handarbeitstechniken sowie um die regionale „Schmankerlküche“ dreht.

https://www.rottal-inn.de/wirtschaft-tourismus/tourismus/rottaler-hoftour/

Die Urlaubstage der Eltern reichen nicht für die Ferienzeiten der Schulkinder. Aus diesem Grund soll eine Betreuung von (Schul-)Kindern während der Arbeitszeit der Eltern, also auch ganztags und in den Ferien, durch pädagogisches Fachpersonal gewährleistet sein. Dazu soll der Bedarf ermittelt werden und ein Konzept erstellt werden.

aktueller Stand

Gerade in Zeiten von Corona wäre die Ferienbetreuung eine wichtige und notwendige Einrichtung im Landkreis. Eine landkreisweite Umsetzung dieses Projektes ist bis jetzt nicht in Planung. Einzelne Kommunen lösen dieses Problem eigenständig in ihrem Wirkungskreis, z. B. Pfarrkirchen.

a. Treffpunkte für Jugendliche in jeder Gemeinde
Die offene Jugendarbeit will möglichst vielen jungen Menschen jugendgemäße Räume (Jugendtreffs/Jugendzentren) für zwanglose Begegnung und sinnvolle Freizeitgestaltung bieten.
b. Gemeindejugendpfleger/innen
Pädagogische Fachkräfte, sogenannte Gemeindejugendpfleger/innen, übernehmen in den Gemeinden planende, initiierende, koordinierende und unterstützende Tätigkeiten im Gesamtfeld der Kinder- und Jugendarbeit.

aktueller Stand

Gerade in Zeiten des Demographischen Wandels und der aktuellen Situation mit den Einschränkungen auf Grund von Corona ist es wichtig, dass sich Jugendliche in unserer Heimat wohlfühlen und durch Beteiligung aktiv am Gemeindeleben teilnehmen können. Dabei ist wichtig, dass weiterhin Freiräume für Jugendliche vorhanden sind und vor allem Hauptamtliche als Ansprechpartner in den Räumen der Jugendarbeit anwesend sind. Diese können auf die Einhaltung der Hygienekonzepte achten und ermöglichen trotzdem einen Austausch in Corona-Zeiten.

Der Markt Massing hat eine Stelle mit 14 Stunden für Gemeindejugendarbeit. Diese Person bietet auch regelmäßige Öffnungszeiten im Jugendzentrum an. In der Stadt Pfarrkirchen wird gerade ein Konzept für ein Jugendzentrum erarbeitet vom Verein „Spielecafé der Generationen“. Im Markt Tann hat sich der Marktrat Anfang 2021 dazu entschieden die bereits genehmigte Stelle für Gemeindejugendarbeit wieder zurückzunehmen. In allen anderen Städten und Gemeinden ist keine Absicht erkennbar, dass ein Ausbau der Räume vor Ort oder dem Thema Gemeindejugendarbeit angestrebt wird.

 

Schaffung von Beteiligungsmöglichkeiten für Jugendliche in jeder Gemeinde. Dazu werden von der Kommunalen Jugendarbeit Rottal-Inn Qualitätskriterien entwickelt, die den Gemeinden im Landkreis vorgestellt werden. Anschließend werden Gemeinden ausgewählt, die Interesse an einem Modellprojekt zur Beteiligung haben.

aktueller Stand

Die Qualitätskriterien für die Beteiligungsmöglichkeiten der Jugendlichen vor Ort wurden erstellt. Näheres zum Modellprojekt „Wia geht´s weida? Jugend bewegt den Landkreis Rottal-Inn“ finden Sie unter https://www.rottal-inn.de/fileadmin/rottal-inn/Dateien/Jugend_und_Familie/KoJa/Broschuere_Jugendbeteiligung_DINA5_Ansicht.pdf

Auf Grund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie können momentan die Qualitätskriterien nicht weiter in den Gemeinden vorgestellt werden. Sobald dies wieder möglich ist, werden die Modellkommunen ausgewählt und die Projekte vor Ort können starten.

Hauptamtlicher Geschäftsführer beim Kreisjugendring und Ausbau der Jugendleitercard
• Entlastung des ehrenamtlichen Vorsitzenden
• Stärkung der geleisteten Jugendarbeit in den Vereinen, Verbänden und Einrichtungen vor Ort
• Entwicklung eines Konzepts für den Kreisjugendring

aktueller Stand

Hauptamtliche Geschäftsführerin beim Kreisjugendring Rottal-Inn wurde 2018 eingestellt, im Sommer 2021 wird diese Stelle nach einigen Monaten wieder neu besetzt. Ob der Ausbau der Jugendleitercard als Schwerpunkt der Arbeit im Kreisjugendring forciert wird, ist von den Planungen des ehrenamtlichen Vorstandes abhängig. Grundsätzlich wird dieses Projekt im Landkreis weiterhin für notwendig angesehen.

Durchführung einer Befragung der Jugendlichen im Landkreis zu den in der AG Jugend diskutierten Themen.
Ziel: Schaffung einer verlässlichen Datengrundlage für künftige Planungen (Jugendhilfeplanung, Kreisentwicklung).

aktueller Stand

Im Jahr 2015 hat die erste Jugendbefragung stattgefunden. Es gab viele interessante Ergebnisse, die im Jugendhilfeausschuss und in der Bürgermeister-Dienstbesprechung vorgestellt wurden. In der Bürgermeister-Landkreis-Tour der Kommunalen Jugendarbeit wurden die Ergebnisse gemeindespezifisch noch einmal vorgestellt, ebenso auf Wunsch der Gemeinden in einigen Gemeinderatssitzungen.

Ziel wäre, diese Jugendbefragung regelmäßig durchzuführen, d.h. spätestens alle drei Jahre damit man immer aktuelle Daten erhält und eine verlässliche Planung möglich wird. Ebenso ist eine veränderte Entwicklung nur mit regelmäßigen Befragungen ab- und vorhersehbar