Der Landkreis Rottal-Inn verfügt über eine Vielzahl an sehenswerten kleinen Schlössern, die meisten davon in Privatbesitz. Leider sind die meisten davon teilweise oder gar nicht zu Besichtigten (evtl. nur bei Terminvereinbarung, was wiederum sehr umständlich ist).

Um der Bevölkerung hier eine Chance zu bieten, diese zu erkunden, wäre eine Art „Tag des offenen Schlosses“ erstrebenswert, also eine Art Themenwoche, in der die Schlösser mit ihren Parkanlagen und „öffentlichen“ Räumen der breiten Bevölkerung zugänglich gemacht werden. Dies kann auch im Zuge eines Eintrittsgeldes geschehen. Diese Gelder können auch den Besitzern für die Instandhaltungskosten zugutekommen (wobei dies eher bei regelmäßigen Öffnungszeiten sinnvoll wäre).

Weiter gedacht ist es natürlich, wenn die Eigentümer dies einmal im Monat/zu häufigeren Intervall ermöglichen und sich an den vielen Herren- und Adelshäusern, wie bspw. in Großbritannien, orientieren, die sehr guten Zulauf erhalten.

Des Weiteren sind viele zukünftige Brautpaare immer auf der Suche nach außergewöhnlichen Hochzeits- oder Feierlocations. Auch hier sehe ich sehr viel Potential für die Schlossbesitzer, wenn sie denn möchten, ihre Häuser der Gesellschaft zur Verfügung zu stellen. Natürlich spricht hier nichts gegen Saalgebühren etc. Hier steckt viel (touristisches und wirtschaftliches) Potential.

Seit 2 Jahren zirka gibt es das VG-Ticket für 60 Euro/Jahr, mit dem man zu bestimmten Tageszeiten mit dem ÖPNV fahren kann.

Ich bin auf dieses Angebot erst durch Zufall gekommen. Super wäre es natürlich wenn es auch eine Variante gäbe, mit dem man zu jeder Tageszeit fahren könnte. Für einen Preis von zum Beispiel 240 Euro/Jahr wäre dies für jedermann erschwinglich.

Es gibt allerdings noch ein großes Manko. Man kann kein Ticket online erwerben. Denn man kann nicht überall vernünftig Tickets für eine komplette Fahrt erwerben. Es ist zum Beispiel nicht möglich eine Fahrkarte an einem DB-Automat in Bayerbach/Birnbach/Anzenkirchen zu erwerben um damit nach Arnstorf zu fahren. Man müsste sich erst 1 Ticket bis Pfarrkirchen kaufen um dann dort nochmal ein Ticket bis nach Arnstorf zu lösen (was natürlich teurer ist als eine Fahrkarte für die ganze Fahrt).
Auch den Antrag für das VG-Ticket muss man mit dem Formular direkt in Pfarrkirchen abgeben.

Ziel meiner Idee wäre es den ÖPNV für die Bewohner attraktiver zu machen. Wenn mehr Fahrgäste das Angebot annehmen, dann würde auch das Angebot und die Taktzeit verbessert werden.

Meine Idee besteht daher aus 3 Teilen:

1.) Ein VG-Ticket für den ganzen Tag anzubieten
2.) Fahrkartenverkauf auch online anbieten!
3.) WERBUNG für die bestehende Angebote machen – Vor allem bei größeren Firmen im Landkreis.

Die Heimat ist ein wichtiger Teil unserer Region. Es gibt in Bayern Kreis- und Stadtheimatpfleger.

Aber zur Heimat gehört auch das Wissen um die Historie. Wie ist die Geschichte der Region, des Kreises, der Städte und Kommunen?
Schauen wir im Bayerischen Landesverein für Heimatpflege e.V. unter „Termine“ nach, kreuzen „Ortsgeschichte, Heimatforschung, Landeskunde“ und „Niederbayern“ an, ist das Ergebnis: 0 !!!

Es gibt viele Vereine, Gruppen und Personen, die sich mit der Geschichte unserer Heimat befassen.

Beispielsweise die Heimatkundekreise Bad Birnbach, Anzenkirchen, Triftern, der Förderverein Heimatfreunde im Landkreis Rottal-Inn, Heimatforscher. Daneben gibt es manche Ortschroniken.

Es wäre wünschenswert, wenn auf Kreisebene analysiert würde, welche Aktivitäten es zur Heimatkunde gibt. Es könnten Treffen stattfinden und die unterschiedlichen Heimatkundeaktivitäten vernetzt werden. Ein synergetischer Mehrgewinn wäre sicherlich zu erwarten.

Die Ergebnisse sollten den Kreis auch für Touristen noch interessanter machen. Die Menschen in der Region würden sich noch mehr als bisher mit ihrer Heimat identifizieren, und auch die jungen Leute könnten durch mehr Wissen um die Heimat bewusster an die Heimatkunde herangeführt werden.

Der Kreisheimatpfleger sollte in Vollzeit arbeiten, vielleicht mit einigen Mitarbeitern (auf 450 €-Basis oder ehrenamtlich). Interesse dafür wäre bestimmt vorhanden.

Mehr regionale Produkte in den Supermärkten

Neu ist die Idee der direkten Belieferung von Supermärkten mit hochwertigen Produkten aus der Region nicht. In Hessen gibt es beispielsweise die „LANDMARKT“-Theken in REWE-Märkten bereits seit Jahren.

Die Kooperation zwischen Direktvermarktern, regionalen Herstellern und den Supermärkten im Landkreis könnte verstärkt werden. Denn Endverbraucher kommen nicht immer einfach an diese regionalen Produkte: Er/Sie muss oftmals auf die Höfe fahren, Kontakt zu den Herstellern aufnehmen, auf Märkte gehen oder bestimmte Produkte (z.B. Fleisch) in größeren Mengen abnehmen etc.

Regionale Produkte im Supermarkt anzubieten ist vorteilhaft, weil hochwertige und frische, saisonale oder ökologische Erzeugnisse aus der Region dort präsentiert werden, wo viele Verbraucher ihren täglichen Einkauf tätigen.

Schon 2016 brütete ein Paar Weißstörche erstmalig auf dem ehemaligen Brauereikamin in Bad Birnbach. Im letzten Jahr verließen sogar 3 Jungstörche das Nest. 2014 hatten die Verantwortlichen der Gräflichen Brauerei Arco Valley auf den alten, längst nicht mehr benutzten Kamin der früheren Braustätte ein eigens gebautes hölzernes Nest setzen lassen. Inzwischen brüten die Weißstörche jedes Jahr in Bad Birnbach.

Solche Nisthilfen sollten in jeder geeigneten Gemeinde an ausgewählten Standorten in Nähe eines Gewässers angebracht werden (z.B. in Schwaibach, Anzenkirchen, Gern, Postmünster…).

Die Anwesenheit eines brütenden Weißstorchpaares in einer Gemeinde ist auch identitätsstärkend:
https://www.youtube.com/watch?v=cL5Cvyu6MBU&feature=youtu.be

Ziel ist es, die Beteiligung im Landkreis Rottal-Inn online breitgefächert zu ermöglichen. Auf der Internetplattform www.rottal-innitiativ.de können Bürgervorschläge eingereicht und darüber diskutiert werden. Der Ablauf von der Ideenabgabe bis zur Ideenumsetzung ist kontinuierlich anzupassen.