Die Urlaubstage der Eltern reichen nicht für die Ferienzeiten der Schulkinder. Aus diesem Grund soll eine Betreuung von (Schul-)Kindern während der Arbeitszeit der Eltern, also auch ganztags und in den Ferien, durch pädagogisches Fachpersonal gewährleistet sein. Dazu soll der Bedarf ermittelt werden und ein Konzept erstellt werden.

aktueller Stand

Gerade in Zeiten von Corona wäre die Ferienbetreuung eine wichtige und notwendige Einrichtung im Landkreis. Eine landkreisweite Umsetzung dieses Projektes ist bis jetzt nicht in Planung. Einzelne Kommunen lösen dieses Problem eigenständig in ihrem Wirkungskreis, z. B. Pfarrkirchen.

a. Treffpunkte für Jugendliche in jeder Gemeinde
Die offene Jugendarbeit will möglichst vielen jungen Menschen jugendgemäße Räume (Jugendtreffs/Jugendzentren) für zwanglose Begegnung und sinnvolle Freizeitgestaltung bieten.
b. Gemeindejugendpfleger/innen
Pädagogische Fachkräfte, sogenannte Gemeindejugendpfleger/innen, übernehmen in den Gemeinden planende, initiierende, koordinierende und unterstützende Tätigkeiten im Gesamtfeld der Kinder- und Jugendarbeit.

aktueller Stand

Gerade in Zeiten des Demographischen Wandels und der aktuellen Situation mit den Einschränkungen auf Grund von Corona ist es wichtig, dass sich Jugendliche in unserer Heimat wohlfühlen und durch Beteiligung aktiv am Gemeindeleben teilnehmen können. Dabei ist wichtig, dass weiterhin Freiräume für Jugendliche vorhanden sind und vor allem Hauptamtliche als Ansprechpartner in den Räumen der Jugendarbeit anwesend sind. Diese können auf die Einhaltung der Hygienekonzepte achten und ermöglichen trotzdem einen Austausch in Corona-Zeiten.

Der Markt Massing hat eine Stelle mit 14 Stunden für Gemeindejugendarbeit. Diese Person bietet auch regelmäßige Öffnungszeiten im Jugendzentrum an. In der Stadt Pfarrkirchen wird gerade ein Konzept für ein Jugendzentrum erarbeitet vom Verein „Spielecafé der Generationen“. Im Markt Tann hat sich der Marktrat Anfang 2021 dazu entschieden die bereits genehmigte Stelle für Gemeindejugendarbeit wieder zurückzunehmen. In allen anderen Städten und Gemeinden ist keine Absicht erkennbar, dass ein Ausbau der Räume vor Ort oder dem Thema Gemeindejugendarbeit angestrebt wird.

 

Schaffung von Beteiligungsmöglichkeiten für Jugendliche in jeder Gemeinde. Dazu werden von der Kommunalen Jugendarbeit Rottal-Inn Qualitätskriterien entwickelt, die den Gemeinden im Landkreis vorgestellt werden. Anschließend werden Gemeinden ausgewählt, die Interesse an einem Modellprojekt zur Beteiligung haben.

aktueller Stand

Die Qualitätskriterien für die Beteiligungsmöglichkeiten der Jugendlichen vor Ort wurden erstellt. Näheres zum Modellprojekt „Wia geht´s weida? Jugend bewegt den Landkreis Rottal-Inn“ finden Sie unter https://www.rottal-inn.de/fileadmin/rottal-inn/Dateien/Jugend_und_Familie/KoJa/Broschuere_Jugendbeteiligung_DINA5_Ansicht.pdf

Auf Grund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie können momentan die Qualitätskriterien nicht weiter in den Gemeinden vorgestellt werden. Sobald dies wieder möglich ist, werden die Modellkommunen ausgewählt und die Projekte vor Ort können starten.

Hauptamtlicher Geschäftsführer beim Kreisjugendring und Ausbau der Jugendleitercard
• Entlastung des ehrenamtlichen Vorsitzenden
• Stärkung der geleisteten Jugendarbeit in den Vereinen, Verbänden und Einrichtungen vor Ort
• Entwicklung eines Konzepts für den Kreisjugendring

aktueller Stand

Hauptamtliche Geschäftsführerin beim Kreisjugendring Rottal-Inn wurde 2018 eingestellt, im Sommer 2021 wird diese Stelle nach einigen Monaten wieder neu besetzt. Ob der Ausbau der Jugendleitercard als Schwerpunkt der Arbeit im Kreisjugendring forciert wird, ist von den Planungen des ehrenamtlichen Vorstandes abhängig. Grundsätzlich wird dieses Projekt im Landkreis weiterhin für notwendig angesehen.

Durchführung einer Befragung der Jugendlichen im Landkreis zu den in der AG Jugend diskutierten Themen.
Ziel: Schaffung einer verlässlichen Datengrundlage für künftige Planungen (Jugendhilfeplanung, Kreisentwicklung).

aktueller Stand

Im Jahr 2015 hat die erste Jugendbefragung stattgefunden. Es gab viele interessante Ergebnisse, die im Jugendhilfeausschuss und in der Bürgermeister-Dienstbesprechung vorgestellt wurden. In der Bürgermeister-Landkreis-Tour der Kommunalen Jugendarbeit wurden die Ergebnisse gemeindespezifisch noch einmal vorgestellt, ebenso auf Wunsch der Gemeinden in einigen Gemeinderatssitzungen.

Ziel wäre, diese Jugendbefragung regelmäßig durchzuführen, d.h. spätestens alle drei Jahre damit man immer aktuelle Daten erhält und eine verlässliche Planung möglich wird. Ebenso ist eine veränderte Entwicklung nur mit regelmäßigen Befragungen ab- und vorhersehbar

  • flächendeckende inklusive Kinder-Ferienbetreuung
  • Unterstützung von Familien vor Ort, sei es durch ehrenamtliche Unterstützung oder durch Einrichtungen und Fachpersonal. z.B. Verein Wir gemeinsam“ oder die Bürgerengel in Eggenfelden
  • Schicht-Kindertagesstätte für die berufstätigen Mütter und Väter im Landkreis Rottal-Inn, die auch samstags sowie frühmorgens bis spätabends geöffnet ist.
  • Mehr unbefristete Arbeitsstellen, besonders im öffentlichen Dienst und bei kirchlichen Trägern
  • Heimarbeitsplätze für Familien, inkl. schnelle Breitbandverbindung

aktueller Stand

Ansätze zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf wurden zusammengestellt. Es gibt im Landkreis noch keine Stelle, die sich explizit um diese Themen in ihrer Gesamtheit (von Ferienbetreuung bis Schicht-Kindertagesstätten über die Arbeitsmarktsituation bis hin zur Pflege) kümmert. Es gibt das Beratungsangebot Frau & Beruf und das Projekt „Pflegelotse“, beides können aber nur erste Ansätze in der Bearbeitung dieses wichtigen Themas sein. Ohne eine Stelle, die sich explizit um die Verwirklichung dieses großen Zieles kümmert, wird dieses Aufgabe immer ein Querschnittsthema von anderen Bereichen sein.

Präventionsarbeit fördern und nachhaltige Finanzierung von laufenden Projekten sicherstellen.

aktueller Stand

An diesem Thema wurde noch nicht gearbeitet, es muss aber eine verlässliche und nachhaltige Finanzierung für Präventionsprojekte entwickelt werden.
Ansätze konnten z. B. im Projekt Zukunftsstadt erarbeitet werden. Umsetzung seit 2021 durch Gesundheitsregion plus.

Es bräuchte eine Notschlafstelle für junge Erwachsene (für 14- bis 27jährige) im Landkreis Rottal-Inn. Außerdem muss nach einer langfristigen und bedarfsgerechten Lösung des Problems gesucht werden. Dies kann nur mit den Zuständigen der Gemeinden, der Wohnungsbau GmbHs, der verantwortlichen Politikern und der zuweisende Stellen gelingen. Durch die Anzahl der Studierenden im Landkreis hat sich dieses Problem noch verschärft.

aktueller Stand

Es besteht dringender Bedarf zur Bearbeitung dieses Problems, allerdings ist dazu eine politische Entscheidung notwendig.

Appell: ALLE Kinder, Jugendlichen und junge Erwachsene sollten als Mitbürger wertgeschätzt werden und dürfen in der Diskussion nicht untergehen!

aktueller Stand

Ziel / ständige Aufgabe; z. B. durch Kommunale Jugendarbeit, aber auch durch Regionalmanagement (z. B. Ausbildungsmesse) und Regionale Identität des Managements für Chancengleichheit, Kulturangebote, etc.

Mehr Ganztagsbetreuung an Schulen schaffen –> Jugend und Familie.

aktueller Stand

Zuständigkeitsbereich Schulamt und Schulen, örtliche unterschiedlich umgesetzt