Mehr regionale Produkte in den Supermärkten

Neu ist die Idee der direkten Belieferung von Supermärkten mit hochwertigen Produkten aus der Region nicht. In Hessen gibt es beispielsweise die „LANDMARKT“-Theken in REWE-Märkten bereits seit Jahren.

Die Kooperation zwischen Direktvermarktern, regionalen Herstellern und den Supermärkten im Landkreis könnte verstärkt werden. Denn Endverbraucher kommen nicht immer einfach an diese regionalen Produkte: Er/Sie muss oftmals auf die Höfe fahren, Kontakt zu den Herstellern aufnehmen, auf Märkte gehen oder bestimmte Produkte (z.B. Fleisch) in größeren Mengen abnehmen etc.

Regionale Produkte im Supermarkt anzubieten ist vorteilhaft, weil hochwertige und frische, saisonale oder ökologische Erzeugnisse aus der Region dort präsentiert werden, wo viele Verbraucher ihren täglichen Einkauf tätigen.

Regionale kulturelle Besonderheiten erkennen, sichern und behutsam für das Regionalmarketing nutzen.

aktueller Stand

Die Webseite des Landkreises bietet einen Überblick über die Besonderheiten der regionalen Kultur unter den Stichpunkten Baukultur, Volksmusik und Brauchtum, Museen und Ausstellungsorte, Theater und darstellende Kunst, Musik, Kulturereignis:

https://www.rottal-inn.de/wirtschaft-tourismus/kultur-brauchtum/

Die Rottaler Hoftour ist ein Erlebnisprogramm, das sich rund um den Bauernhof mit seinem Arbeitsalltag, seiner Tierwelt, seiner bäuerlichen Kultur, das alte Handwerk und Handarbeitstechniken sowie um die regionale „Schmankerlküche“ dreht.

https://www.rottal-inn.de/wirtschaft-tourismus/tourismus/rottaler-hoftour/

Entwicklung einer Corporate Identity, dann unter deren Dach Aufbau einer Regionalvermarktung basierend auf den Ergebnissen aus den Workshops.
Bessere Wertschöpfung; bessere Preise für reg. Produkte, gemeinsame Logistik, mehr Dienstleistungsangebote, mehr Vielfalt, Identifikation mit Landkreis, bessere Außendarstellung Landkreis; Strukturen für regionale Vermarktung schaffen und verbessern.

aktueller Stand

Projekt wurde über LEADER umgesetzt.

https://www.direktvermarkter-rottal-inn.de/

  • Aufklärung und Darstellung der gesamten Land- und Forstwirtschaft im Landkreis;
  • Kreislaufwirtschaft mit regionaler und nachhaltiger Wertschöpfung, u.a. Hinweis Direktvermarktung,
  • Öffentlichkeitsarbeit über Medien (nicht nur Fachmedien), für gesamte Bevölkerung (Zeitung, Funk…)
  • Einbeziehung der Ergebnisse aus Strukturanalyse
  • Schulen, Kindergarten (v.a. Lehrer, Erzieher fortbilden)
  • Bild der Landwirtschaft in der Bevölkerung
  • Objektive, wissenschaftliche fundierte Aufklärung zum Einsatz von Pflanzenschutz und Düngung

aktueller Stand

z.B. über Landschaftspflegeverband (LPV) zur Landschaftspflege; Leaderprojekt Öffentlichkeitsarbeit für die Direktvermarktung.

  • Unterstützung von Renaturierungs- und Erosionsschutzmaßnahmen inkl. Hochwasserschutz- und Rückhaltekonzepte
  • Begleitung und Initiierung von Umsetzungskonzepten und ökologischer Gewässergestaltungen gemäß WRRL und Zusammenarbeit mit WWA Deggendorf
  • Fachübergreifende Zusammenarbeit
  • Durchführung des Projektes boden:ständig des Amtes für ländliche Entwicklung Niederbayern durch den LPV Rottal-Inn: Anlage und Schaffung von Struktur- und Pufferelementen in Landschaft, Flächentausch und Neuordnung (z.B. Grünland an Gewässer), Vermeidung von Erosion auf der Fläche und Stoffeinträge in die Gewässer; enge Abstimmung und Zusammenarbeit mit AELF Pfarrkirchen, hier v.a. mit der Wasserberaterin
  • Naturschutzfachliche Betriebsberatung durch den LPV Rottal-Inn in enger Zusammenarbeit mit der unteren Naturschutzbehörde und dem AELF
  • Projekt 3xB: Umsetzungs- und Pflegemaßnahmen zur naturschutzrechtlichen Sicherung artenreicher Flächen

aktueller Stand

Initiative boden:ständig; Arbeitsgemeinschaft Boden- und Gewässerschutz; laufende Umsetzungskonzepte; weitere laufende Beratungstätigkeiten u.a. durch Fokus Naturtag, VNP-Beratung

 

Durchführung einer Strukturanalyse mit vor- und nachgelagerten Bereichen und Darstellung der wirtschaftlichen Bedeutung einer modernen Landwirtschaft.

aktueller Stand

Bisher nicht umgesetzt, abzusprechen ist die Eingrenzung und die Detaillierung des Projektziels für mögliche Umsetzungsansätze.